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Fate Velaj, geboren 1963 in Vlora (Albanien), kam 1991 als Flüchtling nach Österreich. Sein Lebensweg führte ihn von Traiskirchen über ein Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie eine prägende Zusammenarbeit mit Hermann Nitsch, den Velaj als seinen Mentor bezeichnet, bis in den diplomatischen Dienst, wo er heute als Botschafter seines Landes in Wien tätig ist. Parallel dazu entwickelte er ein vielschichtiges künstlerisches Werk von internationaler Resonanz.
Sein Schaffen umfasst Malerei, Fotografie, Mixed Media und Literatur und versteht sich als ein umfassendes Gesamtkunstwerk. Gestische, nichtfigurative Malerei trifft auf eine konkrete, menschenbezogene Fotografie sowie auf medienübergreifende Arbeiten und literarische Texte, in denen Bild, Sprache und Erinnerung ineinandergreifen.
„Ich bin ein Wanderer. Ein grenzüberschreitender Künstler. Einer, der sich die Umrisse von Staaten eingeprägt hat und frei über die Grenzlinien wandert. Einer, der seine Fotografien, Gemälde und Prosa unterwegs realisiert und von einer Grenze zur nächsten getragen hat – seien sie virtuell, offen oder eingezäunt, aber auch solche, die in meinem Kopf nicht existieren“, so Fate Velaj.
Der Künstler und albanische Premierminister Edi Rama beschreibt Fate Velaj mit den Worten:
„Das eigentliche Meisterwerk von Fate Velaj ist die Erschaffung der Figur Fate Velaj selbst.“
